Planung

Quicktipp: Mittelfristige Unterrichtsplanung

Im Laufe der letzten paar Jahre (inkl. des Refs) habe ich immer mal wieder meine Vorlagen für die mittelfristige Unterrichtsplanung verändert. Nie war ich so ganz zufrieden, bis ich mittlerweile eine Möglichkeit für mich gefunden habe, die für mich gut funktioniert. Ich möchte euch deswegen kurz und knapp mein Vorgehen vorstellen:

  • Nachdem ich in die Vorgaben, sowohl schulintern als auch für mein Bundesland, geschaut habe, erstelle ich mir zunächst Lernziele inhaltlicher Art: Was sollen meine Schüler am Ende der Unterrichtseinheit mehr wissen? Welchen Lernzuwachs möchte ich erreichen?
  • Danach schaue ich, welche Kompetenzen ich schulen möchte und trage mir auch diese in meine Vorlage ein. Wichtig ist mir hier, dass ich mir einen kleineren Rahmen setze, z. B. lege ich mir einen Schwerpunkt auf Schreibkompetenz (für das Fach Deutsch) oder auf das Interpretieren von Bildquellen (für das Fach Geschichte). Dies heißt nicht, dass die anderen Kompetenzen hinten über fallen, ich schule nur vermehrt dann diese Kompetenzen.
  • Danach geht es an das Methodische: Wie schaffe ich es, die inhaltlichen Lernzuwächse zu vermitteln? Welche Methoden bieten sich an?
  • Anschließend schreibe ich mir noch meine Materialien auf, die ich in dieser Einheit verwenden möchte: Das können die Lehrwerke, bestimmte Arbeitsblätter etc. sein.
  • Zum Schluss muss ich mir noch notieren, ob ich zu dieser Einheit eine Lernzielkontrolle (LZK) oder eine Klassenarbeit (KA) schreiben möchte und wann diese geschrieben werden sollte. Das Datum trage ich mir dort ein. Ggf. ergänze ich hier noch das genaue Thema der Arbeit und den zu überprüfenden Kompetenzschwerpunkt.

Ich hoffe, ich konnte gerade den Anwärtern und Referendaren unter euch damit eine kleine Hilfestellung geben und den anderen vielleicht ein wenig Inspiration liefern 🙂

Die Vorlage zur mittelfristigen Unterrichtsplanung findet ihr auf Lehrermarktplatz.

Es grüßt euch,

cropped-image-1.png Lehrer-Momente

3 Kommentare zu „Quicktipp: Mittelfristige Unterrichtsplanung

  1. Danke, das ist mal eine toll strukturierte Vorlage.
    Eine Frage hab ich aber dazu:
    Was machst du, wenn unvorhergesehen Stunden deiner Reihe ausfallen – also durch Krankheit, Ausflug der Klasse oder ähnliches? Kürzt du dann in der Reihe was raus oder planst du die nächste Einheit erst danach und kürzt diese?
    Das ist einer meiner größten Stressfaktoren. Ich kann gar nicht genug „Reservestunden“ einplanen.

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    1. Ich plane meistens in meinen Einheiten Pufferstunden ein. Zu Beginn einer neuen Einheit schaue ich in unsere schulinternen Vorgaben, wie viele Stunden ich ca. dafür verwenden soll. Danach zähle ich diese im Kalender ab und gucke, wann ich dazu eine Arbeit schreiben kann. Meistens ziehe ich dann von dieser optimalen Anzahl an Stunden noch welche ab, weil immer irgendetwas dazwischen kommen kann. So plane ich die Einheit für das „worst case“-Szenario, wenn wirklich einige der Stunden wegfallen sollten. Tritt dies dann nicht ein, habe ich die noch verbleibenden Stunden als Vertiefungs- und Pufferstunden drin und kann so dementsprechend flexibler reagieren. Ich hoffe, das war nun etwas verständlich formuliert 😃 Ansonsten gerne nachfragen 😊

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